Die Welt werde immer brutaler, auch durch den erstarkenden Rechtspopulismus, beklagt der EKD-Friedensbeauftragte. Dennoch wirbt er für das Leitbild des gerechten Friedens, auch mit Blick auf Israel. Militärisch sei der Nahostkonflikt nicht zu lösen.
Nach einer Reise nach Israel blickt der Paderborner Erzbischof Bentz mit Sorge auf die Lage in Israel und Palästina. Er verurteilt die Siedlergewalt im Westjordanland und warnt vor der Abwanderung von Christen.
Köln (epd). Das Bündnis „Frieden in den Lehrplan“ hat für seine Petition mehr als 11.400 Unterschriften erhalten. Der Zusammenschluss von etwa 30 Friedensinitiativen fordert, Friedensbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe in die Lehrpläne aufzunehmen.
Die evangelisch-reformierte Kirche widmet ihren Politischen Reformationstag der Friedensethik. In Leer diskutieren dazu Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller und der evangelische Friedensbeauftragte Friedrich Kramer.
Thüringens Museen schlagen Alarm. Der Freistaat fördert im Rahmen des Programms "Lernen am anderen Ort" bis Ende 2026 nur noch Fahrten zu Gedenkstätten und Erinnerungsorten. Museen befürchten Einbußen bei Eintrittsgeldern und Wissensvermittlung.
Seit mehr als dreieinhalb Jahren tobt im Sudan ein Krieg. Die UN bemühen sich auf einer Konferenz in Genf, eine politische Lösung für den Konflikt zu finden
Im Bürgerkriegsland Jemen sind laut dem Hilfswerk Unicef schätzungsweise drei Millionen Menschen von einem Wassernotstand bedroht. Mindestens 1,6 Millionen der Betroffenen seien Kinder.
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar gewonnen. Ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Migrantenverbände fordern Schutzmaßnahmen, falls die AfD an die Macht kommt.
Die Zahl der Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland bleibt offenbar auf Rekordkurs: 14.977 Anträge zählte das zuständige Bundesamt bis Ende September laut einem Bericht der Funke-Zeitungen - fast viermal mehr als im gesamten Jahr 2025.
Forderung nach Ende aller Ukraine-Hilfen und der Sanktionen gegen Russland: Ein AfD-BSW-Antrag im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt sorgt für heftige Reaktionen aller anderen Fraktionen. Beschlossen wird er trotzdem.