Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Bischof Kramer: "Wir leben in einer Weltstimmung des Egoismus"

Die Welt werde immer brutaler, auch durch den erstarkenden Rechtspopulismus, beklagt der EKD-Friedensbeauftragte. Dennoch wirbt er für das Leitbild des gerechten Friedens, auch mit Blick auf Israel. Militärisch sei der Nahostkonflikt nicht zu lösen.

Erzbischof Bentz kritisiert Siedlergewalt im Westjordanland

Nach einer Reise nach Israel blickt der Paderborner Erzbischof Bentz mit Sorge auf die Lage in Israel und Palästina. Er verurteilt die Siedlergewalt im Westjordanland und warnt vor der Abwanderung von Christen.

EKD-Friedensbeauftragter: Kein egoistischer, sondern ein gerechter Frieden in der Ukraine

Mit Befremden hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer, den gemeinsamen Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aufgenommen. Dieser Antrag, der in einer Sondersitzung des Landtags am 14.

Friedensbündnis warnt vor Militarisierung

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden stellte sich gegen militärische Reflexe als Antwort auf Bedrohungen. In einer in Bad Cannstatt beschlossenen Resolution fordert sie einen Fokus auf die Verhinderung von Gewalt.

Paul Oestreicher: Ein radikaler Pazifist

uch in hohem Alter bleibt Paul Oestreicher seinem radikalen Pazifismus treu. Der frühere BBC-Mitarbeiter und Versöhnungsaktivist mischt sich weiter in politische Debatten ein und spart auch Kirchen und Regierungen bei Kritik nicht aus.